Festival

Theaterwelten. Perspektiven und Bedingungen für Theatermacher weltweit.

Bretter, die die Welt bedeuten. Zu Shakespeares Zeiten schien noch möglich, was sich heute als Narretei erweist: die Welt als eine Einheit zu begreifen, die aus einer einzigen, nämlich der europäischen Perspektive heraus erfasst werden kann. Politisch und ökonomisch leben wir längst im Bewusstsein der Globalisierung. Theaterwelten. Perspektiven und Bedingungen für Theatermacher weltweit. weiterlesen

WORKSHOP THEATER UND DIVERSITÄT

WORKSHOP THEATER UND DIVERSITÄT//
„Rassismus und critical whiteness“

Referentin: Jessica Laignel
Beim Sprechen über Theater, in der gemeinsamen Arbeit, bei internationalen Begegnungen haben auch Künstlerinnen und Künstler häufig die nationale, eurozentristische Brille auf, halten den eigenen Ansatz für die einzig wahre Kunst und reproduzieren im Bemühen um interkulturellen Austausch (rassistische) Klischees. „Theater und Diversität. Rassismus und critical whiteness“ sensibilisiert auch erfahrene Teilnehmer für diese grundlegenden Aspekte in der internationalen Arbeit.
Der Workshop findet auf Deutsch statt.

WORKSHOP THEATER IN NORDAMERIKA // „Modernes Tanztheater“

WORKSHOP THEATER IN NORDAMERIKA
// „Modernes Tanztheater“

Referentin: Ariel Cohen
Ariel Cohen – Schauspielerin und Tänzerin aus Massachusetts, USA – gibt in ihrem Workshop eine Einführung in das moderne Tanztheater.
Mit Elementen von Bartinieff fundamentals, Pilates und Kontaktimprovisation lernen die Teilnehmer den eigenen Körper kennen und die eigene Körperhaltung und Bewegungen bewusst zu verändern. Beginnend mit Improvisation und Solo-Experimenten des Einzelnen wird eine gemeinsame Tanzperformance entwickelt.
Der Workshop findet auf Englisch statt.

WORKSHOP THEATER IN OZEANIEN // „Theater der Maori“

WORKSHOP THEATER IN OZEANIEN // „Theater der Maori“

Referenten: Rangimoana Taylor,  Bronwyn Tweddle
Der Maori-Künstler Rangimoana Taylor und Pakeha (Nicht-Maori) Regisseurin Bronwyn Tweddle geben praktische Einblicke in das traditionelle Theater der Maori. Die Teilnehmer lernen die authentischen Theaterformen der Maori kennen mit traditionellen Bewegungen in der Nachahmung der Vögel, mit Maori-Liedern und Kriegstänzen. Der Workshop bietet eine Einführung in die Maori-Kultur und ist zugleich Beispiel für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen einem Maori und einer Nicht-Maori. Der Workshop findet auf Englisch und Deutsch statt.

WORKSHOP THEATER IN LATEINAMERIKA // „Listening to the body, moving the voice“

WORKSHOP THEATER IN LATEINAMERIKA // „Listening to the body, moving the voice“

Referentinnen Sandra Monteagudo,  Jorgelina Balsa (Argentinien)

Sandra Monteagudo und Jorgelina Balsa – beide Theaterpädagoginnen und Schauspielerinnen aus Argentinien – schicken die Teilnehmer ihres Workshops auf eine Reise des kreativen Experimentierens. Beginnend mit dem Augenkontakt als universaler Sprache interagieren die Teilnehmer mit Hilfe ihrer Körpersprache (Gestik). Die eigene Muttersprache ist nicht nur ein Kommunikationscode (Worte), sondern birgt in sich eine innere musikalische Bedeutung (Klang). Beginnend mit freier Improvisation des Einzelnen, entwickelt sich eine gemeinsame Geschichte. Der Workshop findet auf Englisch statt.

WORKSHOP THEATER IN EUROPA // „Das System Stanislawski“

WORKSHOP THEATER IN EUROPA // „Das System Stanislawski“

Referent Mikhail Chumachenko (Russland)

Mikhail Chumachenko – Professor an der Universität für Darstellende Künste in Moskau – gibt in seinem praktischen Theatertraining einen Einblick in die wichtigsten Elemente der Schauspielausbildung nach Konstantin Stanislawski: Erziehung, Vorstellung, Interaktion, Kommunikation und Wahrnehmung. Die Teilnehmer werden gebeten, die Einakter „Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ von Anton Tschechow zu lesen und nach Möglichkeit mitzubringen.
Der Workshop findet auf Russisch mit deutscher Übersetzung statt.

GRUSSWORT ASHESH MALLA

GRUSSWORT ASHESH MALLA

Seit Jahresbeginn plante ich meinen Besuch in Rudolstadt und die Durchführung eines Theater-Workshops, der auf meiner Philosophie „Theater der niedrigen Kosten“ basiert. Letztere entwickelte ich im Laufe meiner dreißigjährigen Theaterpraxis, wobei ich mit geringem oder manchmal gänzlich fehlendem finanziellen Budget inszenierte.
Jedoch wurde Nepal im Mai von einem schweren Erdbeben getroffen, das zahllose Menschenleben forderte und Millionen zu Obdachlosen und Waisen werden ließ. GRUSSWORT ASHESH MALLA weiterlesen

WORKSHOP THEATER IN ASIEN // „Theater ohne Kosten“

Ashesh Malla - Asien - Nepal
Ashesh Malla

WORKSHOP THEATER IN ASIEN // „Theater ohne Kosten“
Referent Ashesh Malla (Nepal)

DER GEPLANTE WORKSHOP VON ASHESH MALLA MUSS AUF GRUND DER JÜNGSTEN KATASTROPHE IN NEPAL LEIDER ABGESAGT WERDEN!

Ashesh Malla – Gründer und Künstlerischer Leiter des Sarwanam Theaters in Katmandu – ist einer der Pioniere des politischen Straßentheaters in Nepal. In seinen Workshops arbeitet er nach dem von ihm entwickelten Konzept „Theater ohne Kosten“. Die Teilnehmer lernen ohne Einsatz von Requisiten und anderen Hilfsmitteln, mit nichts als dem eigenen Körper und der eigener Mimik ein Theaterstück zu entwickeln. Ashesh Malla bietet eine Einführung in die östlichen Theaterformen, besonders der Lehre von Bharata Muni, und verbindet Elemente von Yoga und Meditation.

EIN KURZES GRUSSWORT VON ASHESH MALLA

Workshop THEATER IN AFRIKA // „Raum-Körper-Flucht“

WORKSHOP 1 THEATER IN AFRIKA // „Raum-Körper-Flucht“

Referent Christel Gbaguidi (Benin)

Christel Gbaguidi – Schauspieler und Theaterpädagoge aus Westafrika – lädt in seinem Workshop die Teilnehmer zu einer Selbstreflexion über die Begriffe „Identität“ und „Illegalität“ ein. Im Rahmen des Langzeit-Projektes „Die flüchtige Republik“ hat Christel Gbaguidi spezielle Theatertechniken zum Umgang mit dem Thema „Migration“ entwickelt. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich mittels Fotos und Gemälden mit dem Thema Flüchtlingen auseinanderzusetzen und ihre eigene Wahrnehmung zu dieser Thematik im Theaterspiel auszuarbeiten. Der Workshop findet auf Deutsch statt.

Kaleidoskop – im Durcheinander das Schöne entstehen lassen

Eine kulturell-politische Diskussion

Unter dem Titel „Kaleidoskop“ hatten die Veranstalter von Theaterwelten zu einer kulturpolitischen Talkrunde eingeladen. Eine der zentralen Fragen lautete: „Wie notwendig ist ein internationaler Theateraustausch in einer sich immer weiter globalisierenden Gesellschaft?“ Kaleidoskop – im Durcheinander das Schöne entstehen lassen weiterlesen