2015

Theater in Afrika Raum-Körper-Flucht

Unser Workshopleiter Christel Gbaguidi aus Benin rückte die Situation von Menschen in den Fokus: Menschen in Afrika, in Europa, in Berlin, in Rudolstadt, aus Benin, Gambia, aus Esslingen oder sonst woher. Es war keine Theorie. Wir, die Workshop-Teilnehmer und –Teilnehmerinnen, repräsentierten diese Menschen: manche mit und manche ohne Fluchterfahrung. Theater in Afrika Raum-Körper-Flucht weiterlesen

Theater in Lateinamerika Rhythmus, Bewegung und Energie

Sandra Monteagudo und Jorgelina Balsa aus Argentinien begeisterten ihre elf Werkstattteilnehmer mit einer ansteckenden Energie und Fröhlichkeit. Von der ersten Sekunde an ging es nicht um Theorien und Historien sondern darum, den eigenen Körper in Bewegung zu bringen. Theater in Lateinamerika Rhythmus, Bewegung und Energie weiterlesen

Theater in Ozeanien

Spielerisch den Geist der Insel entdeckt
Wir reisen einmal um den Globus. Dort finden wir Ozeanien. Die Schönheit und Pracht der Neuseeländischen Natur und Kultur spiegelt sich im Theater der Maori wieder. Wir kamen aus aller Welt zusammen, sprachen verschiedene Sprachen. Unsere Workshopleiter waren Rangimoana Taylor und Bronwyn Tweedle: er, nur Maori sprechend, sie als Übersetzerin für die Deutsch- und Englischsprechenden, führten uns durch die bunte Theaterwelt der Maori. Theater in Ozeanien weiterlesen

Modernes Tanztheater in Nordarmerika

Unsere Körper sind die Pioniere des nächsten Moments

Den Boden, der das klassische Ballett negiert, machte die Tänzerin und Trainerin für Contemporary Dance, Ariel Cohen aus Massachusetts/USA, für uns Workshopteilnehmer spürbar. Während der Trainingseinheiten lernten wir uns kennen und kamen uns un-/gewollt näher. Unsere Körper, ziellos und ungerichtet, schienen beinahe naiv in ihren Bewegungen zu sein. Ein Fuß stand unbedarft auf einem anderen Fuß. – Das bedeutet eben auch miteinander tanzen. Modernes Tanztheater in Nordarmerika weiterlesen

Workshop Theater und Diversität „Rassismus und critical whiteness“

Auch ein insgesamt erfolgreiches Format wie Theaterwelten kann und muss weiter verbessert und weiterentwickelt werden. Ein wichtiger Punkt in der Evaluation wird sicherlich die Frage sein, wie auch schwierige Themen für ein breiteres Interesse aufbereitet werden können. Die Fragen nach „Theater und Diversität?“ oder „Wieviel Rassismus steckt in der europäischen Kulturarbeit?“ sind von großer Bedeutung, wenn man sich selbst als internationalen Theatermenschen ernst nimmt. Workshop Theater und Diversität „Rassismus und critical whiteness“ weiterlesen

Faszinierender Blick über den europäischen Tellerrand – Aufführungen aus Benin und Argentinien

Zwei internationale Gastspiele ergänzten das Festivalprogramm der „Theaterwelten“ an zwei Abenden. Am Freitag präsentierten Künstler des Netzwerks „Arts Vagabonds“ das dreiteilige Stück „Maia“. Zunächst zeigten sie ein Erzähltheater in französischer Sprache, das von einem Streit der menschlichen Sinne berichtete. Es folgte eine musikalische Geschichte von Begegnung, Trennung und Wiedervereinigung, die allein mit dem Tanz zweier Stühle erzählt wurde. Zuletzt hörten die Zuschauer das afrikanische Märchen von „Maia“, die körperlich entstellt auf die Welt kam, vom Dorf verstoßen und von einer Löwin großgezogen wurde. Faszinierender Blick über den europäischen Tellerrand – Aufführungen aus Benin und Argentinien weiterlesen

THEATERWELTEN … FEEDBACK MIT METHODE

Die Feedback-Methode – ein Vortrag von Leila Anderson (Amsterdam)

Man kennt das Problem: Wie bekommt man als Theaterschaffender während der Arbeit hilfreiche Kritik, nützliches Feedback? Wie formuliert man umgekehrt als Mitglied eines „Testpublikums“ seine Bemerkungen, Vorschläge und Einwände zur gesehenen Produktion, ohne dass sie verletzen, verunsichern, verhärten? Wie objektiviert man seine Seheindrücke? Wie sorgt man dafür, dass alles Wesentliche zur Sprache kommt und nicht hauptsächlich Nebensächlichkeiten diskutiert werden? Und was ist überhaupt wesentlich, was nebensächlich? THEATERWELTEN … FEEDBACK MIT METHODE weiterlesen

THEATERWELTEN … WORKSHOPS TAG 2

Im Workshop 1 (Raum – Körper – Flucht / Afrika) beginnt der Tag mit der (Weiter-)Entwicklung des Körperbewusstseins. Ganz in sich selbst ruhen, den eigenen Körper im Gefühl haben und zugleich mit allen Sinnen die Umgebung wahrnehmen. „Deine Augen müssen deinen Partner auf der Bühne nicht vor sich haben, dein Körper hat überall Augen,“ sagt Workshop-Leiter Christél Gbaguidi. THEATERWELTEN … WORKSHOPS TAG 2 weiterlesen