Nie wieder Krieg!

Die russische Regierung hat ohne jeglichen Grund einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Der Bund Deutscher Amateurtheater ist entsetzt über diese eklatante Verletzung des Völkerrechts und die brutale, kaltblütige Vorgehensweise des russischen Präsidenten Putin. Dieser Überfall auf ein unabhängiges, souveränes Land ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir protestieren gegen den Angriff und fordern gemeinsam mit vielen anderen den russischen Präsidenten auf, die Kampfhandlungen sofort einzustellen, die russischen Truppen aus der Ukraine abzuziehen und echte diplomatische Verhandlungen aufzunehmen.

77 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges findet mit diesem Aggressionsakt wieder ein Krieg in Europa statt und bedroht unser Zusammenleben.
Wir fühlen als Menschen in Deutschland mit den Menschen in der Ukraine. Sie versuchen sich in Luftschutzräumen zu schützen oder sind zur Zeit auf der Flucht, sie fürchten um ihr Leben und das ihrer Kinder, Eltern, Verwandten und Freund*innen, sie verteidigen ihr Leben und wollen die Demokratie in ihrem Land aufrecht erhalten.

Die Situation stimmt uns extrem traurig. Als Aktive pflegen wir in unsrem Theaterverband seit vielen Jahren einen vertrauensvollen, guten Austausch mit Kulturschaffenden in der Ukraine und in Russland. Wir wissen durch diese Begegnungen, dass Dialog zwischen Menschen, Respekt, Rücksicht und Vertrauen Voraussetzungen für ein Leben in Frieden sind.

Die Zivilgesellschaft in Russland steht seit vielen Jahren unter massivem Druck und Androhung von Repressalien der Regierung, ein freiheitliches Engagement ist nicht mehr möglich. Umso eindrucksvoller ist es, dass auch in Russland Menschen gegen den russischen Krieg in der Ukraine protestieren.

Amateurtheater ist die Kunst des Gemeinsamen. Es initiiert, pflegt und fördert künstlerische Begegnungen, menschliche Beziehung und Freundschaften. Theater entsteht im Miteinander vieler unterschiedlicher Stimmen weltweit und jenseits falscher, menschenverachtender und nationalistischer Identitätsbehauptungen. Für den Dialog der kulturellen Vielfalt und eine Bühne der Menschlichkeit sind wir solidarisch mit allen Menschen, unseren Freund*innen und Kolleg*innen in der Ukraine und in Russland, die sich für Frieden, die Freiheit des Theaters und der Kunst einsetzen.

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