Gruppe Belgien // »Yorrith de Bakker«

Yorrith de Bakker (1990, BE) ist ein Choreograph, Tänzer und Schauspieler. 2012 schloss er sein Studium am Königlichen Konservatorium in Antwerpen mit seiner Bachelor-Performance „Mankind“ ab. Er begann direkt nach seinem Studium für Troubleyn/Jan Fabre zu arbeiten, trat in mehreren Stücken auf und tourte. Einige Jahre später entwickelte er seine eigene Arbeit CONTROLLED FOLLY (2014) gespielt in de Singel, WE’VE GOT TO GET REAL (2017) gezeigt bei Klepperkes, Arenberg Schouwburg. Er hat zusammen mit Libby Ward und Kaat de Bakker recherchiert und eine neue Performance SOLACE geschaffen, die im November uraufgeführt wird. Derzeit arbeitet er für kunstZ, eine Plattform, die Migranten und Flüchtlingen kostenlose Theaterkurse anbietet. Yorrith ist auf die Etymologie der Körpersprache spezialisiert; seine künstlerische Srbeit erforscht die Wurzeln historischen Verhaltens und extrapoliert das physische Archiv der Menschheit in Choreografien. Seine nächste Performance THEFT untersucht, wie sich das Coming-Out in schwulen Kulturen auf das männliche Verhalten auswirkt. Wie toxische Männlichkeit und Traumata in der Schwulenszene von Generation zu Generation über sexuelle Machtstrukturen und sogenannte Gender-Performative-Rollen weitergegeben werden. Hinführend zur Desensibilisierung von Intimität und zur Normalisierung der Vergewaltigungskultur / und des Fetischismus.

Yorrith de Bakker(1990, BE) is a choreographer, dancer and performer. He graduated in 2012 at the Royal Conservatory in Antwerp with his bachelor performance ‚Mankind‘. He started working for Troubleyn/Jan Fabre straight after his studies, performing and touring in several pieces. A few years later he developed his own work CONTROLLED FOLLY (2014) played in de Singel, WE’VE GOT TO GET REAL (2017) shown at Klepperkes, Arenberg schouwburg. He has been researching together with Libby Ward, en Kaat de Bakker and created a new performance SOLACE, that will premiere this November. He currently is working for kunstZ a platform designed to give free theaterclasses to immigrants and refugees. Yorrith specializes in the etymology of body language; his artistic work researches the root of historical behavior and extrapolates humanity’s physical archive into choreography. His next performance THEFT will research how coming out in gay cultures affected masculine behavior. How toxic masculinity and trauma is passed on in the gay scene from generation to generation via sexual power structures, and so called gender performative roles. Leading up to the desensitizing of intimacy and by default normalizing rape culture/ and fetishism.

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