News

Festivals
Festivals
Formate
Formate
Regionen
Regionen
Beitragsformate
Beitragsformate
Plattformen
Plattformen
Omid Mashhadi ist ein Wissenschaftler der Performance-Kunst sowie Theaterregisseur und Performance-Künstler. 2011 gründete und leitet er die Forschungs-Künstlergruppe «Still Life» im Iran, die sich zum Ziel gesetzt hat, die darstellende...
Yorrith de Bakker (1990, BE) ist ein Choreograph, Tänzer und Schauspieler. 2012 schloss er sein Studium am Königlichen Konservatorium in Antwerpen mit seiner Bachelor-Performance „Mankind“ ab. Er begann direkt nach...
1976 gründete Errol Bray „The St. George Theater for Young People“. Das Theater entwickelte sich über die Jahrzehnte zu der heute bekannten Shopfront Arts Co-op. Heute ist es die einzige...
Die künstlerische Moderation des Festivals Theaterwelten, das 2021 vom Veranstaltungsort Rudolstadt in die digitale Welt des Internet verschoben wurde. Wie kann die Transformation vom Analogen ins Digitale funktionieren? Wie kann...
»In diesem kurzen Vortrag werde ich einen historischen Bericht von den Anfängen des antiken griechischen Theaters geben. Ich werde eine Parallele zwischen Mythologie durch den männlichen Blick und Geschlechteraneignung ziehen.«
Die jungen Schauspielenden aus dem Libanon und Palästina stellen die selbst entwickelte und geschrieben Produktion „I see my ghost coming from afar“ vor. Sie entstand in Partnerschaft mit dem Goethe Institut Libanon, Dar Al Aytam Al Islamiya und Yaabad Scout Troupe (Dank auch an das Hammana Artist House und das Sunflower Theater).
Nassoro Mkwesso ist einer der Gründer des Das Kigamboni Community Center (KCC). In der Session gibt er Einblicke, wie das Center durch Theaterarbeit auf soziale Herausforderungen reagiert. Das Video einer kurzen Theater-Performance des KCC fokussiert, vor welchen Herausforderungen starke Frauen innerhalb einer patriarchalen Gesellschaft stehen.
In der 45-minütigen Session gibt Omid Mashhadi Einblicke in sein aktuelles Forschungsprojekt. Im Blickpunkt steht Amateurtheater als kulturelle Kraft und künstlerische Strategie, als eine Gegenerzählung zu den dominanten kulturellen Narrativen.
Wie siehts denn mit den Männlichkeitsbildern in meiner eigenen Bühne aus? Welche Stücke spielen wir, welche Rollen verteilen wir an wen und was steckt denn dahinter? Arbeiten bei uns im Büro auch Männer? Bauen bei uns die Frauen die Bühne? Wer sitzt bei uns im Vorstand? Haben wir schon mal queer gedacht und wenn, dann wo und wann?
Das Theater Studio „11“ nimmt uns mit auf eine Reise durch unseren Körper. Am Beginn steht eine Szene aus ihrer Performance „Die Göttliche Komödie. Inferno“, bei der unsere Gedanken reflektiert und unsere Moral hinterfragt werden.
… durch Bewegung, Klang und den Austausch von Energie! Elisa Medina und Nacho Cárcaba teilen mit uns ihr neuestes künstlerisches Experiment: RICHARD CHARLIE. Darin erforschen sie, wie man zusammenlebt, wie man Wahrnehmungen und Wirklchkeiten teilt, wie man sich liebt.
Auf der Bühne- um die Bühne- hinter der Bühne. Welche Aufgaben konnotieren wir intuitiv „männlich“? Ob wer wann auf die Idee kommt eine bestimmte Tätigkeit zu wollen (und sie dann auch übernimmt), hängt sehr mit Vorerfahrungen und (halb) bewussten Rollenbildern zusammen.
Die im Gesprächstitel gestellte Frage wirft bereits selbst einige Fragen auf: Existiert ein solidarisches Kollektiv der Amateurtheater? Wer ist darin in-, wer exkludiert? Welche Inhalte, wessen Inhalte, werden auf den Bühnen dieser Amateurtheater dargestellt? Und aus welchen – ideologischen, ökonomischen, logistischen – Gründen?
Robert Paschmann ist diplomierter Kultur- und Politikwissenschaftler mit mehrjähriger Ausbildung im Humanistischen-Psychologie-Konzept der Transaktionsanalyse.
Do 17. Juni // Fr. 18. Juni // Sa 19. Juni // immer 23.00 Uhr

About

Theaterwelten ist zugleich Festival und Netzwerk des internationalen Amateurtheaters. Das Festival wird alle zwei Jahre veranstaltet. Sechs Aufführungen aus Afrika, Lateinamerika, Nordamerika, Asien, Australien, Ozeanien und Europa stehen für die Begegnung der Welten des Theaters auf Augenhöhe.
In sechs Workshops geben Theatermacher*innen aus aller Welt praktische Einblicke in ihre theatralen Erzählformen und Spieltechniken. Ein Symposium spürt globalen Fragen des Theaters in einer Welt im Übergang nach. Das Netzwerk wird digitale weitergeknüpft. Hier ist Raum für News, Infos, Zusammenarbeit, Reflexion, Recherche, Bilder, Ideen, alte und neue Perspektiven.
Theaterwelten versteht Theater als soziale Kraft, Theater als transkulturelle Vielfalt, Theater in globaler und lokaler Perspektive. Der Dialog ist offen für neue Partner, Individuen, Gruppen und Festivals, für neue Ideen, andere Perspektiven, Vertrautes und Unbekanntes – überall auf der Welt.
Theaterwelten sind Viele.
Bretter, die die Welt bedeuten. Zu Shakespeares Zeiten schien noch möglich, was sich heute als Narretei erweist: die Welt als eine Einheit zu begreifen, die aus einer einzigen, nämlich der europäischen Perspektive heraus, erfasst werden kann. Politisch und ökonomisch leben wir längst im Bewusstsein der Globalisierung. Aber spricht man von Kultur, so schwingt immer noch und immer wieder die hybride Vorstellung mit, Europa sei der Mittelpunkt der Welt. Europa, so die Behauptung, ist das Eigene und außerhalb Europas liegt das Fremde. Dies gilt ganz besonders für unseren Begriff von Theater. So bilden wir aus und weiter und so bemessen wir die Qualität einer Theateraufführung. Theorie und Praxis des sogenannt europäischen Theaters sind der Maßstab und Fixstern unserer Urteilskraft. Mit Theaterwelten wollen wir uns von dieser Fixierung lösen.

Durch Theaterwelten will den Blick öffnen für die Vielfalt der Theaterformen, für die verschiedenen Welten von Theater. Konkretes und aktives Erleben ermöglicht ein Verständnis für andere Theaterbegriffe und andere Bedeutungen des Theaters in den Regionen der Welt. Zentral ist für uns das Trio von Erleben durch Aufführungen, Agieren in gemeinsamen Workshops und Reflektieren im Symposium.

Ziel und Prinzip von Theaterwelten ist die Begegnung des vermeintlich Eigenen mit dem Fremden auf Augenhöhe: Eingeladen werden deshalb sechs Theatergruppen aus Europa, Asien, Afrika, Australien und Ozeanien sowie die zwei Amerikas), die stets gleichberechtigt (1 Workshop, 1 Aufführung) das Festival gestalten.

Theaterwelten steht für einen erweiterten Begriff von Theaterarbeit. Es geht darum, wie wir gesellschaftliche und kulturelle Prozesse in ihrer Unterschiedlichkeit verstehen und darauf eingehen. Das Verständnis von Theater kann sich nicht auf ästhetische Kategorien beschränken, sondern muss politische und soziale Kriterien hinzuziehen. Theater ist eine soziale Kraft.

Im Theaterspiel zeigt sich ein konkretes, kulturell geformtes Weltbild. In kultureller Vielfalt bilden die Theaterformen der Weltregionen ein heterogenes Verständnis von Welt. Theaterwelten ermöglicht Menschen nachhaltig neue Zugänge und Teilhabe an globaler, kultureller Vielfalt zu verwirklichen. Unsere Vision ist es, Partner für Theaterwelten an vielen Orten zu finden, um auf diese Weise ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen. Um den Faden dieses Netzwerkes nicht abreißen zu lassen, wird diese Plattform zu Theaterwelten weitergeführt. Hier lässt sich Aktuelles verfolgen, Vergangenes nachspüren und Künftiges Gestalt annehmen. Die Plattform ist ein Forum für alle, die sich beteiligen möchten.

Team

Projekt

Theaterwelten ist ein Projekt des Büros für Internationales im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. Es steht für die gemeinsame Arbeit an einem nachhaltigen transkulturellen Theaternetzwerk. Theaterwelten fördert diese Prozesse durch die digitale Plattform, das gleichnamige Festival, die Unterstützung von Spielbegegnungen, Fachkräfteaustausch und Kooperationen mit internationalen Partnern. 

Stephan Schnell

Session

Register for joining
on Zoom

Session

Anmeldung für Austausch
über Zoom Meeting

Diese Website verwendet Essenzielle Cookies. Einige Funktionen können weitere Cookies erfordern, auch von Drittanbietern. Diese Cookies werden erst dann auf Ihrem Endgerät gespeichert, sobald Sie deren Nutzung jeweils vorher ausdrücklich zugestimmt haben. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Anmeldung