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The deadline for the submission of entries extended to 16 December 2022. More information: https://www.aitaiata.net/debrecen-2023-2/
Ist Theater ein sicherer Ort in einer unsicheren Welt?“ Auf diese Frage antwortete der philippinische Theatermacher Riki Benedicto: „No, it is not - but we can struggle for it to make the world a safer place through theatre.”
Wie ist es möglich, dass sich (junge) Menschen bei Maßnahmen der Theaterpädagogik und der kulturellen Jugendbildung allgemein ihrer Stärken vergewissern können? Wie können sie sich bewusst werden über ihre Beziehung zu anderen und zur Welt, um diese aktiv mitgestalten zu können?
Im Zuge der "#MeToo"-Bewegung hat das zuvor weitgehend ignorierte Feld der Intimitätskoordination an Zugkraft und Relevanz gewonnen. Ihre Ideen und Techniken gehen inzwischen über die sichere Inszenierung von Szenen körperlicher Intimität und sexueller Handlungen hinaus.
Sexualisierte Gewalt passiert nicht einfach so – Täter*innen planen sie. Darum muss auch der Schutz der Kinder und Jugendlichen geplant werden, um das Risiko von sexualisierter Gewalt in den Angeboten, den Vereinen und Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung zu minimieren.
Geboren in Berlin lebt Selen Şahinter seit ihrer Kindheit abwechselnd in Deutschland, Spanien und in der Türkei. Derzeit studiert sie an der FU Berlin Rechtswissenschaften. Es ist ihr wichtig, dass die Themen Gender Equality, Frauenrechte, Rassismus, LGBTQJ+ etc. angesprochen und thematisiert werden.
Werner Bolzhauser ist Gründer des Esslinger Vereins „Kultur am Rande“, der Obdachlosen und Gestrandeten seit 25 Jahren in der Alten Spinnerei in Esslingen eine Bühne bietet. Kultur am Rande e.V. versteht sich als kulturelles Sammelbecken aller gesellschaftlichen Gruppierungen, deren kulturelle Fähigkeiten im anerkannten und geförderten Kulturbetrieb keine oder nur geringe Berücksichtigung finden.
„Jeder Mensch hat das Recht auf Freiheit und Sicherheit“. So steht es in Artikel 6 des deutschen Grundgesetzes. Was bedeutet das für das Theater? Dieser Frage sollten wir uns aus vielen und weltweiten Perspektiven widmen.
Diese Art der Schwertkunst wurde in Europa vom 14.-17.Jahrhundert praktiziert. Das Langschwert war eine allgemein beliebe Waffe des späten Mittelalters.
Mit diesem Abschluss möchten wir gleichzeitig den Auftakt geben für ein weiteres friedliches und konstruktives Zusammenwirken von Künstler*innen auf der ganzen Welt.
Compañía LA MONA ILUSTRE, Santiago de Chile/ Chile Juan Salvador arbeitet als Bühnenreinigungskraft in einem Theater. Er räumt auf, räumt auf und räumt auf… Er räumt eine Garderobe auf, Taschentücher,...
Musik, Tanz und Theater sind eine universelle Sprache für Expression und Ausdruck. Sie kennen keine Grenzen, keine Rasse und kein Geschlecht. In diesem Workshop nimmt Nkululeko Innocent Dube die Teilnehmer*innen mit auf eine Reise, auf der sie erkunden, wie sich Emotionen, Themen und Botschaften im Theater durch Bewegung, Musik und Tanz ausdrücken lassen.
Der Titel „I see my ghost coming from afar“ stammt aus einem Gedicht des palästinischen Autors Mahmoud Darwish. Es handelt von der Reise in eine Parallel-Welt. Eine Welt bevölkert von...
IYASA, Bulawayo, Simbabwe „Voices of Change“ ist ein Musik- und Tanztheaterstück, das den Status quo auf dieser Welt in Frage stellen will. Erzählt durch die Stimme eines jungen Menschen, geht...
Referentin: Valentina Escoza, Compañía La Mona Ilustre, Chile Die Künstler*innen der chilenischen Gruppe La Mona Ilustre bieten Workshops für Kreative und Interessierte aus dem Bereich der darstellenden Künste an, die...
Referentin: Lama Amine, künstlerische Leiterin Seenaryo, Beitrut/ Libanon Lama Amine – Performerin und Choreografin bietet den Workshop “ Creating safe spaces through movement /Sichere Räume schaffen durch Bewegung“ an. In...
In der Inszenierung des israelischen Regisseurs und Schauspielers  Dori Engel werden die beiden verfeindeten Familien der Capulets und der Montagues und damit auch die beiden Hauptrollen von 10 palästinensischen und jüdischen Schauspieler*innen dargestellt.
Das Arabisch-hebräische Theater aus Tel-Aviv/ Yaffa ist ein kleines, sozial und politisch engagiertes Theater ohne eigenes Ensemble, das regelmäßig sowohl arabische als auch jüdische Künstler*innen beherbergt. Oft sind es moderne,...

THEATERWELTEN

Festival 2022

13. bis 16. Oktober

About

Theaterwelten ist zugleich Festival und Netzwerk des internationalen Amateurtheaters. Das Festival wird alle zwei Jahre veranstaltet. Sechs Aufführungen aus Afrika, Lateinamerika, Nordamerika, Asien, Australien, Ozeanien und Europa stehen für die Begegnung der Welten des Theaters auf Augenhöhe.
In sechs Workshops geben Theatermacher*innen aus aller Welt praktische Einblicke in ihre theatralen Erzählformen und Spieltechniken. Ein Symposium spürt globalen Fragen des Theaters in einer Welt im Übergang nach. Das Netzwerk wird digitale weitergeknüpft. Hier ist Raum für News, Infos, Zusammenarbeit, Reflexion, Recherche, Bilder, Ideen, alte und neue Perspektiven.
Theaterwelten versteht Theater als soziale Kraft, Theater als transkulturelle Vielfalt, Theater in globaler und lokaler Perspektive. Der Dialog ist offen für neue Partner, Individuen, Gruppen und Festivals, für neue Ideen, andere Perspektiven, Vertrautes und Unbekanntes – überall auf der Welt.
Theaterwelten sind Viele.
Bretter, die die Welt bedeuten. Zu Shakespeares Zeiten schien noch möglich, was sich heute als Narretei erweist: die Welt als eine Einheit zu begreifen, die aus einer einzigen, nämlich der europäischen Perspektive heraus, erfasst werden kann. Politisch und ökonomisch leben wir längst im Bewusstsein der Globalisierung. Aber spricht man von Kultur, so schwingt immer noch und immer wieder die hybride Vorstellung mit, Europa sei der Mittelpunkt der Welt. Europa, so die Behauptung, ist das Eigene und außerhalb Europas liegt das Fremde. Dies gilt ganz besonders für unseren Begriff von Theater. So bilden wir aus und weiter und so bemessen wir die Qualität einer Theateraufführung. Theorie und Praxis des sogenannt europäischen Theaters sind der Maßstab und Fixstern unserer Urteilskraft. Mit Theaterwelten wollen wir uns von dieser Fixierung lösen.

Durch Theaterwelten will den Blick öffnen für die Vielfalt der Theaterformen, für die verschiedenen Welten von Theater. Konkretes und aktives Erleben ermöglicht ein Verständnis für andere Theaterbegriffe und andere Bedeutungen des Theaters in den Regionen der Welt. Zentral ist für uns das Trio von Erleben durch Aufführungen, Agieren in gemeinsamen Workshops und Reflektieren im Symposium.

Ziel und Prinzip von Theaterwelten ist die Begegnung des vermeintlich Eigenen mit dem Fremden auf Augenhöhe: Eingeladen werden deshalb sechs Theatergruppen aus Europa, Asien, Afrika, Australien und Ozeanien sowie die zwei Amerikas), die stets gleichberechtigt (1 Workshop, 1 Aufführung) das Festival gestalten.

Theaterwelten steht für einen erweiterten Begriff von Theaterarbeit. Es geht darum, wie wir gesellschaftliche und kulturelle Prozesse in ihrer Unterschiedlichkeit verstehen und darauf eingehen. Das Verständnis von Theater kann sich nicht auf ästhetische Kategorien beschränken, sondern muss politische und soziale Kriterien hinzuziehen. Theater ist eine soziale Kraft.

Im Theaterspiel zeigt sich ein konkretes, kulturell geformtes Weltbild. In kultureller Vielfalt bilden die Theaterformen der Weltregionen ein heterogenes Verständnis von Welt. Theaterwelten ermöglicht Menschen nachhaltig neue Zugänge und Teilhabe an globaler, kultureller Vielfalt zu verwirklichen. Unsere Vision ist es, Partner für Theaterwelten an vielen Orten zu finden, um auf diese Weise ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen. Um den Faden dieses Netzwerkes nicht abreißen zu lassen, wird diese Plattform zu Theaterwelten weitergeführt. Hier lässt sich Aktuelles verfolgen, Vergangenes nachspüren und Künftiges Gestalt annehmen. Die Plattform ist ein Forum für alle, die sich beteiligen möchten.

Team

Projekt

Theaterwelten ist ein Projekt des Büros für Internationales im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. Es steht für die gemeinsame Arbeit an einem nachhaltigen transkulturellen Theaternetzwerk. Theaterwelten fördert diese Prozesse durch die digitale Plattform, das gleichnamige Festival, die Unterstützung von Spielbegegnungen, Fachkräfteaustausch und Kooperationen mit internationalen Partnern. 

Darina Startseva

Stephan Schnell

Session

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Anmeldung

HINWEIS! Die Workshops finden parallel statt. Es kann für die Festivaldauer immer nur ein Workshop gewählt werden.
Die Teilnahmegebühr am Workshop beinhaltet ein Festivalticket, dass für den Besuch aller Performances und zur Nutzung des Festival-Caterings, bestehend aus Mittag- und Abendessen, berechtigt.